Die Wahl der Stupa betrifft uns als Studis ganz direkt. Daher ist es wichtig, wählen zu gehen und Verbesserungen bezüglich des Campus-Lebens mit seiner eigenen Stimme zu bewirken. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Wahl des StuPa lag bei grade einmal bei 4,47%, dabei ist das StuPa verantwortlich für die Verwaltung des Semesterbeitrages mit einem Budget von 18 Millionen Euro pro Jahr.
An der Wahl teilzunehmen ist gar nicht schwer. Die Wahlen finden am 21. Januar und am 22. Januar von 9 bis 16 Uhr statt. Gewählt werden kann vor Ort in Form einer Urnenwahl, gebraucht wird dabei lediglich der Studierendenausweis und der normale Ausweis. Mehr Informationen zur Wahl findet ihr auf der Webseite des StuPa-Wahlausschusses oder auch bei Campus-Mainz: 74. StuPa-Wahl: Campusgrün bleibt vorne
74.Studierendenparlament | StuPa-Wahlausschuss
Jede Person, die einen Semesterbeitrag zahlt, also alle immatrikulierten Studierenden der JGU, sind zur Teilnahme an der Wahl berechtigt und haben eine Zentrallistenstimme. Einfach gesagt, wählt man also eine der aufgeführten Listen der Fraktionen und keine einzelnen Personen.
Wer sich dafür entscheidet, persönlich vor Ort zu wählen, der findet die Wahlurnen an genannten Tagen im Foyer der Zentralmensa, im Foyer des GFG und im Foyer des ReWi vor. Außerdem gibt es eine Wanderurne. Am 21.01.2025 findet man diese Urne in der Bibliothek der Unimedizin (Gebäude 303) und am 22.01.2025 im studentischen Aufenthaltsraum des psychologischen Instituts.
Das Studierendenparlament der JGU ist die Legislative der Mainzer Studierendenschaft, bestehend aus 35 Abgeordneten aus verschiedenen Fraktionen. Dem StuPa fällt die Verantwortung zu, die Mitglieder des allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) zu wählen, zu entlasten, aber auch zu kontrollieren. Auch die Wahl der/des StuPa-Präsident:in und deren Stellvertreter:innen sowie die der ständigen Ausschüsse (Satzung-, Geschäftsordnungs-, Revisions-, Finanz- und Gleichstellungsausschuss) fällt in den Zuständigkeitsbereich des StuPa.
Weitere wichtige politische Aufgaben sind die Verabschiedung des Haushaltsplans der Studierendenschaft, die Festsetzung und Zustimmung zu Beiträgen, sofern das Gesetz und die Satzung es vorsehen, und die Benennung der studentischen Mitglieder des Verwaltungsrats des Studierendenwerkes. Auch für den Erlass, die Änderung und die Aufhebung von Ordnungen der Studierendenschaft und den Beschluss über die Vorlage von Änderungsentwürfen zu der Satzung sorgen die Mitglieder des StuPa.
Aufgrund interner Unstimmigkeiten hat die Allianz JGU ihre Liste zurückgezogen und tritt somit nicht zur diesjährigen StuPa-Wahl an.
Zunächst fordert Die Linke Liste einige Änderungen hinsichtlich der Universitätspolitik. Studentischen Gremien soll mehr Mitspracherecht eingeräumt werden. Ebenso sollen antirassistische und pro-palästinensische studentische Gruppen als gleichwertige Hochschulgruppe angenommen werden.
Es soll ein allgemeinpolitisches Mandat für die Studierendenschaft eingeführt werden. Gleichzeitig setzt sich die Linke Liste auch für Erneuerungen ein, die die Studierendenschaft direkt betrifft: So soll es in Zukunft ein Bafög für alle, ein günstiges und deutschlandweites Studiticket, die Abschaffung der Anwesenheitspflicht in Veranstaltungen sowie mehr bezahlbaren Wohnraum. Als weiterer Programmpunkt gilt die Wiedereinführung der 48-Stunden-Anmeldefrist wie zu Corona-Zeiten. Statt sich schon Wochen im Voraus für eine Prüfung anmelden zu müssen, solle man sich mit Hilfe der 48-Stunden-Anmeldefrist nun ganz spontan für Prüfungen anmelden können.
Das Wahlprogramm sieht außerdem kostenlose Menstruationsprodukte und die Auflösung der Aufteilung von Toiletten in binäre Genderkonstruktionen vor. Auch gewünscht wird eine bessere Ausfinanzierung der Psychotherapeutische Beratungsstelle .
Mehr Informationen zur Linken Liste findet ihr unter der Webseite Linke Liste / SDS Mainz – Politische Hochschulgruppe an der Uni Mainz oder auch auf Instagram.
Die Slogans der linksgrünen Hochschulgruppe sind unter anderem: „Ökologisch und nachhaltig! Feministisch und antifaschistisch! Kritisch und links!“
Campusgrün setzt sich für mehr Grünflächen auf dem Campus, Antidiskriminierung und Gleichstellung an der Uni ein. Das vegetarische und vegane Angebot der Mensa soll ausgeweitet und die Öffnungszeiten bis abends verlängert werden.
Außerdem ist Campusgrün für kostenfreie Menstruationsprodukte auf den Toiletten und die Stärkung des Angebots der PBS. Darüber hinaus möchte Campusgrün die Wiedereinführung der 48-Stunden Abmeldefrist vor den Prüfungen und für die Abschaffung von Prüfungsversuchen, sodass diese beliebig oft wiederholt werden können, durchsetzen.
Das gesamte Wahlprogramm ist auf der Website von Campusgrün einsehbar und Neuigkeiten findet ihr auch auf Instagram.
Sozialistisch, feministisch, internationalistisch – das sind die Werte der Juso-Hochschulgruppe. Sie setzt sich für eine Anpassung der Mensazeiten an den Alltag der Studierenden, mehr Wasserspender auf dem Campus und den Ausbau der PBS ein.
Darüber hinaus sollen eine Mietpreisbremse für Wohnheime und mehr Wohnheimsplätze eingeführt werden. Außerdem ist die Juso-HSG für eine Modernisierung des Bibliotheksangebots mit einem Bib-Platz-Ticker, auf dem digital nachgeschaut werden kann, wo in welcher Bibliothek freie Plätze sind. Die Abmeldefrist für Klausuren soll komplett abgeschafft und kulturelle Angebote auf dem Campus wie die SÖF erhalten bleiben und gefördert werden.
Auf der Website Start - Juso Hochschulgruppe Mainz und auf dem Instagram der Juso-HSG sind die Wahlzeitung und weitere Infos zu finden.
Die Liberale Hochschulgruppe setzt sich für die mentale Gesundheit der Studierendenschaft ein und fordert den Ausbau und die Stärkung der PBS. Der Campus soll generell moderner werden, so muss das ganze Unigelände barrierefrei werden und es sollen mehr digitale Angebote eingeführt werden.
Auch soll der Campus mehr private Wohnheime und Gastronomie beherbergen. Darüber hinaus wollen sie ebenfalls die 48h-Abmelderegel von Klausuren wieder einführen, welche die spontane An- oder Abmeldung von Klausuren zulässt und sind gegen eine Wiedereinführung einer allgemeinen Anwesenheitspflicht. Den Semesterbeitrag wollen sie ebenfalls dauerhaft senken.
Website Deine freiheitliche Stimme an der JGU | Liberale Hochschulgruppe Mainz
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Die Freibierliste setzt sich für günstiges Bier auf der SÖF und dem Sommerfest ein. Sie wollen Bier in das Menü der Mensa einführen und den Semesterbeitrag auf unter 300 Euro bringen.
Der RCDS positioniert sich mittig und setzt sich für eine bessere Infrastruktur für das Studium und für das studentische Wohnen ein, damit eine bessere Verbindung der beiden Bereiche verwirklicht werden kann. Sie fordern außerdem ein breiteres Angebot in allen Mensen der Uni Mainz, so dass Fleischgerichte, vegane und vegetarische Optionen gleichermaßen vertreten sind und das für erschwingliche Preise.
Außerdem setzen sie sich für moderne Bibliotheken mit längeren Öffnungszeiten ein, welche über Klimaanlagen und ausreichend viele Steckdosen verfügen. Der RCDS spricht sich klar gegen jede Form von Extremismus, Antisemitismus und Religionsfeindlichkeit aus und lehnt demensprechend ideologisch gefärbte Veranstaltungen ab.
Website RCDS Mainz – Hochschulpolitik seit 1949
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