Winterblues - Ausgleichsideen für die trübe Jahreszeit

17.12.2025
Studium, Freizeit
Tamara Jonientz

Es ist dunkel, wenn wir das Haus verlassen, es ist dunkel, wenn wir heimkehren. Studieren im Winter scheint durch das Trübe Wetter und die Dunkelheit zusätzlich erschwert zu werden. Es ist wichtig, sich einen Ausgleich zu schaffen und auch mal innezuhalten.

Vorlesungen in der Vorweihnachtszeit

Der Dezember scheint gleich doppelt stressig. Vorlesungen, Präsentationen und Abgaben. Wer feiert, muss sich auch um Weihnachtsgeschenke kümmern und zu alldem ist es auch nicht kalt, trüb und dunkel. Alles zusammen, kann sich das negativ auf unsere Psyche auswirken, doch mit den richtigen Ansätzen, kannst auch du zu Ruhe kommen.

Bessere Organisation, weniger Stress

Der erste Ansatz liegt in der Präventation von Stress. Jeder ist unterschiedlich, doch vielen helfen To-Do Listen beim Strukturieren ihres Alltags. Schreibe dir einen Wochen und Tagesplan. Wenn du alle Veranstaltungen und privaten Erledigungen niederschreibst und visualisiert erschienen sie nicht mehr so abstrakt. Zudem kannst du ganz genau sehen, an welchen Tagen, du wann Zeit für dich findest.

3 Minuten am Morgen verändern deinen Tag

Es hört sich banal an, aber einige Minuten am Morgen, haben Einfluss auf die Wahrnehmung deines ganzen Tages. Nimm die die Zeit, dich kurz hinzusetzen, bevor du das Haus verlässt. Schließe die Augen und atme tief ein und aus. Sage dir im Stillen, oder laut, wofür du dankbar bist und was du heute alles erreichen möchtest. So tritts du dem Tag mit einer positiven Einstellung entgegen und fokussierst dich nicht direkt auf den Stress und die Hektik, sondern lenkst deine Aufmerksamkeit nach Innen.

Freunde und Nächstenliebe

Auch wenn alle in dieser Zeit besonders eingespannt sind, menschlicher Austausch ist wichtig und kann deine Laune nachhaltig beeinflussen. Vielleicht ist die Zeit für ein Treffen unter der Woche zu knapp, aber ein Telefonat lässt sich meistens umsetzen. Rufe einen Freund oder eine Freundin an, mit der du lange nicht gequatscht hast. Große Verabredungen können dem Wochenende überlassen werden.

Investment in dich Selbst

Gönne dir eine Auszeit, vor allem am Wochenende. Sehe es als eine Art Investment in dich Selbst. Wenn du dir eine Pause gönnst und am Wochenende Zeit mit Freund:innen verbringts, auf den Weihnachtsmarkt oder ins Kino gehst, dann investierst du in dich Selbst. Du bist dann langfristig glücklicher und kannst dementsprechend auch energetischer in die neue Woche starten.

Kleine Rituale zur Achtsamkeit

Das Betrachten einer Flamme reguliert unser Nervensystem. Das Anzünden einer Kerze kann viel bewirken. Anstatt gestresst heimzukommen und unbedacht eine Serie anzumachen kannst du das Ganze auch achtsamer angehen. Mach es dir gemütlich, zünde eine Kerze an, schalte die Lichterketten an und mach dir einen Tee. Du kannst genauso deine Serie schauen, aber es wird sich wohliger anfühlen. Auch kannst du ein Buch lesen, Musik hören oder malen. Du das, was dir guttut, auch wenn du nur 20 Minuten zur Verfügung hast.

Individueller Ausgleich

Es ist wichtig nochmals zu betonen, dass jeder anders ist. Während der einen, To Do Listen helfen, entspannter zu sein, stresst es den anderen wiederum mehr. Finde heraus was dir guttut. Baue kleine Rituale in deine Alltagsroutine ein, die meisten dauern nur wenige Minuten und können sich nachhaltig, positiv auf dein Stressempfinden auswirken. Nimm dir die Zeit oder verbringe sie anders. Weniger Reels oder TikToks, mehr Spaziergänge. Überbelege dir aktiv, wie du deine zeit invertieren möchtest und was dein Wohlbefinden steigert. Wenn es um uns herum kalt und trüb ist, müssen wir umso mehr die Wärme und Freude in unserem Inneren finden und entfachen.