Seit dem 29. Juni 2026 wird die Straßenbahnstrecke zwischen Mainz-Oberstadt und Hechtsheim saniert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Herbst 2026 dauern. Neben den Gleisen werden unter anderem die Haltestellen Dornsheimer Weg, Berliner Straße und Kurmainz-Kaserne barrierefrei ausgebaut. Zusätzlich entstehen dort neue MobiSäulen mit digitalen Informationen zum öffentlichen Nahverkehr.
Für die Straßenbahn-Linien 50, 52 und 53 bedeutet das weiterhin Änderungen: Zwischen Hechtsheim und der Innenstadt fahren Ersatzbusse. Linie 52 fährt nur bis zum Hauptbahnhof, Linie 59 entfällt während der Bauarbeiten komplett.
Für Studierende aus Hechtsheim bedeutet das vor allem zusätzliche Umstiege und längere Fahrtwege in Richtung Innenstadt und Universität.
Zum Wintersemester 2026/27 gibt es auch beim Deutschlandsemesterticket neue Konditionen. An der JGU ist das Deutschlandsemesterticket weiterhin direkt in den Semesterbeitrag integriert und wird digital ausgegeben. Der Anteil dafür beträgt im Wintersemester 226,80 Euro. Zusammen mit dem Beitrag für MVGmeinRad ergibt sich ein Semesterticketbeitrag von 229,90 Euro. Das entspricht einer Preissteigerung von 17,80 Euro im Vergleich zum Sommersemester 2026.
Zum Semesterstart weist der AStA darauf hin, dass es aufgrund des erhöhten Aufkommens im Campusportal zu Verzögerungen bei der Bereitstellung des Tickets kommen kann. Studierende, die das Ticket erstmals abrufen, sollten daher etwas Geduld haben und es gegebenenfalls später erneut versuchen. Bei Problemen mit der Ticket-Berechtigung ist das Studierendensekretariat zuständig.
Das bisherige „Verkehrs Center“ der Mainzer Mobilität bleibt dauerhaft am Schillerplatz 18. Ursprünglich war der Standort dort nur als Übergangslösung während der Renovierungsarbeiten am Mainzer Hauptbahnhof gedacht. Nun hat sich der Schillerplatz als neuer dauerhafter Standort etabliert.
Auch der Name ändert sich: Aus dem Verkehrs Center wird das neue „Mobilitätscenter“. Dort können sich Studierende unter anderem persönlich zu Fahrkarten, Abonnements und Verbindungen im Mainzer Nahverkehr beraten lassen oder Fundsachen abholen.
Wer in Mainz mit dem Auto unterwegs ist, muss gerade in dicht bebauten Stadtteilen mit begrenztem Parkraum rechnen. Besonders für die Bewohner*innen des Studierendenwohnheims in Hechtsheim verschärft sich die Situation durch mehrere Baustellen.
In einer Anfrage vom Juli berichteten Studierende von deutlich weniger verfügbaren Parkmöglichkeiten rund um das Wohnheim. Die Stadt Mainz erklärte damals, dass im unmittelbaren Bereich noch etwa sechs bis sieben regulär nutzbare Stellplätze zur Verfügung stünden.
Als Grund für die Einschränkungen nannte die Stadt mehrere parallel laufende Baumaßnahmen, darunter eine Fernwärmebaustelle und den Umbau der Haltestelle „Kurmainz-Kaserne/Akademie der Wissenschaften“. Die dadurch weggefallenen Stellplätze seien demnach nur vorübergehend nicht nutzbar.
Das Studierendenwerk Mainz weist darauf hin, dass am Wohnheim selbst keine eigenen Stellplätze zur Verfügung stehen. Die Bewohner*innen sind daher auf öffentliche Parkmöglichkeiten im umliegenden Straßenraum angewiesen.
Wer auf das Auto verzichten kann, hat in Mainz jedoch zunehmend das Fahrrad als Alternative. Das Fahrradvermietsystem meinRad verzeichnete von Januar bis Ende August 2026 bereits rund 348.000 Fahrten und damit 63 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Allein im Juli wurden mit mehr als 62.000 Fahrten so viele Ausleihen wie noch nie in einem Monat registriert.