Unter #funkenschläge werden auch nach der Veranstaltung noch Fotos vom Tag des Events veröffentlicht.
Die Vernissage wurde eröffnet vom Dekan des Fachbereichs 05 der JGU, Univ.-Prof. Dr. Stephan Jolie…
…und dem Direktor des Institut français, Thibaut de Champris.
Jazz aus Mainz und Dijon: Saxophonist Olivier Py sorgte gemeinsam mit vier Studierenden der Abteilung Jazz und Populäre Musik der Hochschule für Musik Mainz für die musikalische Untermalung der Veranstaltung.
Die Marquise de Merteuil und der Vicomte de Valmont flanierten tagsüber durch die Gänge des Institut français…
…und dienten dem Workshop “Kostümzeichnen zu Choderlos de Laclos vs. Heiner Müller“ als Modelle.
Wie einst der gegen die Verfolgung anschreibende Denis Diderot, dessen Texte u.a. von Friedrich Schiller übersetzt wurden, konnten Besucher an der interaktiven Installation “Transit“ Funkenschläge in alle Welt verschicken.
Kyra Brühl (links) und Christina Greiner-Pachter (rechts), die Social Media Verantwortliche der Veranstaltung, waren mit einer deutsch-französischen Photobooth für die Besucher vertreten
Ouvrir de Littérature Potentielle, kurz OuLiPo: das steht für Literaturerweiterung durch Zwang. An Raymound Queneau‘s “machine à fabriquer des poèmes“, also der Gedichtfrabrikationsmachine, nachgebaut von Aglaia Bianchi,…
…konnten die Besucher aus 140 Versen und 100.000.000.000 Kombinationsmöglichkeiten eigene Sonette konstruieren.
Marcus Grisse (links) und Elisabeth Brachmann (rechts) zeigten durch eine zweiteilige Lesung zu “Metzelmärchen und Gräuelgeschichten“ für Erwachsene Gemeinsamkeiten zwischen den Märchen von Charles Perrault und den Brüdern Grimm.
“Die Armen in der toten Kirche“: Die audiovisuelle Installation illustrierte die Verbindung zwischen den Gedichten “Die Armen in der Kirche“ von Arthur Rimbaud und “Die tote Kirche“ von Georg Trakl.
Die Mainzer Künstlerin Friederike Nastold stellte in einer Videoloop-Installation eine Szene aus Konrad von Würzburgs Märe “Die halbe Birne“ nach.
Von Brecht zu Villon: In der Bibliothek des Instituts hielt Felicitas Pommerening eine Lesung mit anschließender Diskussion. Außerdem gab es weitere interaktive Installationen zu Louise Labé und Rainer Maria Rilke sowie Louis Aragon und Walter Benjamin
Wer Mareike Buchmann, die Leiterin des Workshops “Tanzfunken und Wortschläge“ zu Rilke, in Aktion sehen wollte, hatte dazu bei der performativen Lesung “Innenzimmer im Ohr eines Pferdes: Eine Collage aus Erinnerungen“ die Möglichkeit.
Inspiriert von Stéphane Mallarmé und Stefan George zeigte Leonie Höckbert in der Werkstatt “schrift macht poesie“, wie Texte ihre Botschaften durch unterschiedliche Typographien verändern.
Die Installation “Eine Freundschaft im Krieg“ von Caroline Mannweiler und Kerstin Rüther, zeigte einen Briefwechsel zwischen Romain Rolland und Stefan Zweig während des ersten Weltkriegs.
Um literarische Funkenschläge im Krieg ging es auch in Emil Fadels dystopischer Kurzgeschichte “Wer nicht verdurstet, ertrinkt“. Er widmete seinen Text “all jenen, die der Krieg zerstört hat. Vor allem denen, die ihn überlebt haben.“