Das neue Philo Café – Aktueller Stand

06.03.2018
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Die Baustelle in der Cafeteria des Philosophicums.

Der Grundriss für das neue Café

Pläne für die Gestaltung

Die neue Lüftungsanlage ist bereits eingebaut.

Dort, wo in Zukunft das neue Kühlhaus seinen Platz haben wird, wird gerade noch die Wand verputzt

Hier wird im Sommer eine Terrasse entstehen.

Jenseits der Plane: Die andere Seite der Tür

Auch an den Treppen im Philosophicum wird gebaut.

Kleine Erinnerungsstütze: So sah das alte Philo Café aus.

Seit Ende August 2017 ist die Cafeteria im Philosophicum nun geschlossen. Wir haben nachgefragt, wie der aktuelle Stand der Bauarbeiten ist.

Über 30 Jahre hat die Cafeteria im Philosophicum bestanden. Nun ist es Zeit für einen "Relaunch", wie es auf der Seite des Studierendenwerks heißt. Das Café wird aufwendig saniert und modernisiert. Dadurch soll es aufgewertet werden, um letztendlich auch die Mensa im Georg Forster-Gebäude (GFG) zu entlasten.
Doch bereits der Baubeginn verzögerte sich, da die Baugenehmigung trotz Schließung des Cafés noch nicht vorlag. Damals schien es möglich, dass das neue Philo Café noch im laufenden Wintersemester eröffnet wird. Nun ist die Vorlesungszeit schon seit einigen Wochen zu Ende und noch immer stehen Studis im Philosophicum vor einer mit Planen abgedeckten Tür.

Bauprozess und Verzögerungen

In der Zwischenzeit wurde die Baugenehmigung erteilt und die Bauarbeiten haben begonnen. Laut Carsten Rast, Leiter der Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Mainz, sei es hauptsächlich durch die Weihnachtszeit zu Verzögerungen gekommen. Hinzu seien viele Kleinigkeiten gekommen, die erst während des Baus entdeckt wurden und das Studierendenwerk zu Planänderungen zwangen. Als beispielsweise die Wände aufgemacht oder bauphysikalische Untersuchungen durchgeführt wurden, kamen Probleme zum Vorschein, die andere, aufwändigere Arbeitsabläufe verlangten als zunächst geplant. Dass nun etwa Wasser- und Heizungsrohre über die Decke geführt und zusätzliche Wände neu verputzt und gefliest werden müssen, war vorher nicht absehbar, so Rast.

Der ursprüngliche Plan besteht jedoch weiterhin. So werden die Möbel vollständig ausgetauscht, das Kühlhaus und die Lüftungsanlage erneuert sowie die Fußböden ausgebessert oder ganz neu verlegt. In der Cafeteria selbst wird der alte Boden vollständig herausgerissen und durch einen neuen PVC-Boden ersetzt.

Die Gestaltung

Der Vorraum, der zuvor lediglich als Durchgang diente, wird zu einem Sitzbereich mit Tischen, Bänken und einem Servicebereich für Kaffee. Dort werden auch die Automaten, die zurzeit im Flur des Philosophicums stehen, wieder aufgestellt. Im hinteren Raum wird es weiterhin einen Aufenthaltsbereich geben.
Im Sommer werden die Studierenden zudem auf eine neue Terrasse als Aufenthaltsort zurückgreifen können. Deshalb ist die Wiese vor dem Philosophicum bereits jetzt abgesperrt. Die Terrasse wird zwischen den quadratischen Blumenkästen entstehen und von Wiese umgeben sein.

Das gesamte Erscheinungsbild des neuen Philo Cafés werde sich erheblich vom alten unterscheiden. "Es wird ein sehr heller Laden", verspricht Rast im Hinblick auf die Gestaltung. Der Gastbereich wird mit Naturholz und einer Birkentapete ausgestattet, wobei insgesamt die Farbe petrol vorherrschen wird – in Anlehnung an die Farbgestaltung im GFG.

Free Flow System

Wie auch im GFG wird im Café selbst das Free Flow System zum Einsatz kommen. Das heißt, man wird nicht mehr durch eine Schleuse zur Kasse hin geführt, wie es früher war, sondern man kann sich frei im Raum bewegen. Die Caféteria kann man durch zwei Türen betreten. Dort wird es Kühlvitrinen geben, Regale mit Obst und Wasser sowie Öfen, in denen frisch gebacken wird.
Wer Kaffee trinken möchte, muss diesen – statt am Automaten – an der Kasse bezahlen und hat die Wahl zwischen Plastikbechern, Con-Cups und Porzellantassen, auf die ebenfalls ein Pfand erhoben wird.

Mensa im GFG überlastet

Da das Philo Café momentan fehlt, ist die GFG-Mensa noch höher frequentiert als zuvor. Die Kapazitäten dort reichen für die Menge der Studierenden während des Semesters nicht aus. Ein Foodtruck sollte zur Entlastung der GFG-Mensa beitragen, der während der Vorlesungszeit regelmäßig Mittagessen angeboten hat. Auch der Mensablitz hat zwischenzeitlich im Innenhof des Philosophicums Station gemacht. "Allerdings war der Zulauf zu schwach", berichtet Rast, sodass die Mensa der Rechtswissenschaften für die Studierenden die einzige nahe gelegene Alternative zur GFG-Mensa bleibt.

Ärgernis Lärmbelästigung

Studierende im Philosophicum ärgern sich regelmäßig über den Lärm der Bauarbeiten, der in allen Stockwerken sowohl zu den Arbeitsplätzen als auch bis in die Seminarräume dringt. Offiziell soll die Lärmbelästigung eigentlich bei einem Minimum gehalten werden. Raummanagerin Jenny Fuchs-Brinkmann  zufolge dürfen die Hauptarbeiten deshalb nur samstags erfolgen, doch Kleinigkeiten müssen auch zwischendurch erledigt werden, damit es vorangeht: "Wir stehen da mit dem Fachbereich im ständigen Kontakt und haben die Fachfirmen sensibilisiert."

Falls es doch zu Belästigung komme, sollen sich Studierende und Lehrende mit ihren Beschwerden direkt an sie wenden, sodass sie veranlassen kann, dass lärmerzeugende Bauarbeiten sofort eingestellt werden. Das gleiche gilt auch für die anderen Baustellen im Philosophicum: An den Treppen werden über die vorlesungsfreie Zeit hinweg die Klinkerriemchen abgeschlagen und eine Brandschutzwand hochgezogen. Darüber hinaus werden die Treppenaufgänge zu den Bereichsbibliotheken saniert.

Ende der Bauarbeiten

Ein Ende der Bauarbeiten in der Cafeteria ist bisher nicht abschließend festzulegen. Wenn nun alles nach Plan laufe, könne das neue Philo Café zum Sommersemester eröffnet werden, so Rast noch Ende Januar. Nach den Plakaten, die aktuell am Eingang hängen, scheint sich die Eröffnung inzwischen eher auf das laufende Sommersemester verschoben zu haben.

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