Neues privates Wohnheim in der Oberstadt

28.01.2015
Campus-News, Wohnen
db

Der Eingangsbereich zum Wohnheim

Ein Standardappartment im Wohnheim

Ein Standardappartment im Wohnheim

Eine Übersicht über das Standardzimmer

Das barrierefreie Appartement.

Eine Übersicht über das barrierefreie Appartment

Die Fahrradständer vor dem Wohnheim

Mainzer Oberstadt kurz vor der Haltestelle Berliner Straße

An der Berliner Straße in der Mainzer Oberstadt eröffnet ein neues privates Wohnheim. Weil es mitten im Semester öffnet, stehen die Chancen gut eines der 143 Zimmer zu bekommen.

Am 1. Februar eröffnet an der Berliner Straße in der Mainzer Oberstadt ein neues privates Wohnheim. Weil es mitten im Semester eröffnet, stehen die Chancen gut eines der 143 Zimmer zu bekommen. "Die Nachfrage ist aufgrund des Zeitpunktes mitten im Wintersemester noch nicht so stark, wie wir gehofft hatten. Zum Sommersemester erwarten wir aber einen starken Ansprung der Mietnachfragen", sagt Operations-Manager Christoph Reinhardt.

Mieten im neuen Wohnheim

Die Preise für Zimmer im sogenannten SMARTments Wohnheim liegen zwischen 385€ und 440€ für ein Standard-Einzelappartement. Je nachdem, in welchem Stockwerk sich die 18m² Appartements befinden, verändert sich der Preis, dabei gilt: je höher, desto teurer. Im Erdgeschoss befindet sich noch eine einzelne 3er-WG und im 5. Obergeschoss gibt es ein besonders großes Zimmer. Zusätzlich verfügt das Wohnheim noch über fünf barrierefreie Wohnungen, die jedoch 10-12€ teurer sind. Bei der Miete handelt sich um eine Alles-Drin-Miete. Enthalten sind hier sämtliche Kosten, wie zum Beispiel Internet und Nebenkosten wie Strom, Wasser und Heizung. Dieses Preismodell sei laut SMARTments für die Bewohner mit ihren doch nicht sehr üppigen Einkommen optimal, denn es erlaube eine genaue Einteilung des eigenen Geldes, und man müsse nicht mit versteckten Kosten rechnen.

Weitere Services des Wohnheims

Für ein bis zwei Euro kann man im Keller des Wohnheims waschen und für zusätzliche 60€ pro Monat gibt es einen Stellplatz in der Tiefgarage. Außerdem gibt es für monatlich 30€ ein sogenanntes Starter-Paket dazu. Enthalten sind u.a. ein Fernseher, Frotteewäsche, Besteck, Geschirr, Bettwäsche und eine Schreibtischlampe. "Dies bieten wir an, falls Bewohner nur für ein Praktikum, Austauschjahr oder einfach nur für kürzere Zeit in Mainz sind und sich selber keinen eigenen Hausstand für diese Zeit kaufen wollen", erklärt Christoph Reinhardt. Man kann jedoch auch Geld verdienen im SMARTments-Wohnheim. Um die Gemeinschaft unter den Bewohnern zu fördern und die Kommunikation zwischen Bewohnern und der Verwaltung zu vereinfachen, sollen bezahlte Tutoren unter den Bewohnerinnen und Bewohnern gesucht werden.

Die Lage des Wohnheims

Das Ludwig Bamberger Haus getaufte neue Wohnheim liegt in der Mainzer Oberstadt an der Berliner Straße zwischen den beiden Wohnheimen „Oberstadt“ und „Hechtsheim“ des Studierendenwerks. Fußläufig zum Wohnheim befinden sich ein Supermarkt, eine Bank, ein Bäcker, eine Apotheke sowie die Straßenbahnhaltestelle „Berliner Straße“ der Straßenbahnlinien 50 und 51. Bis auf die Außenbereiche ist das Haus fertiggestellt, aber neben dem Gebäude entsteht zurzeit noch ein weiterer Appartementkomplex.

Neue Wohnheime in Mainz

Der Standort Mainz ist beliebt bei privaten Wohnheimbetreibern. Vergangenes Jahr eröffnete in der Wallstraße das Youniq Wohnheim mit 395 Plätzen. Christoph Reinhardt: "Das Rhein-Main-Gebiet ist eine, wenn nicht sogar die interessanteste Region für SMARTments student in Deutschland. Aus diesem Grund haben wir bereits Wohnheime in Frankfurt und Darmstadt errichtet und erfreuen uns auch hier großer Nachfrage."

Namenspatron Ludwig Bamberger

Die Organisation hinter dem SMARTments-Wohnheim ist der Förderkreis Deutscher Studenten e.V. (FDS) unter dem Dach der Moses Mendelssohn Stiftung. Als gemeinnützige Stiftung verfolge man ausschließlich die Satzungsziele und habe keinerlei Gewinnerzielungsabsichten. Der Stiftungscharakter des SMARTments-Wohnheims soll auch bei den Mietern ankommen. Jeder Bewohner und jede Bewohnerin sollen mit dem Mietvertrag eine Kurzbiographie des Namenspatrons, Ludwig Bamberger, zugesandt bekommen. Ludwig Bamberger war deutscher Bankier und Finanzpolitiker und lebte von 1823 bis 1899. Mit Mainz verbindet ihn unter anderem seine Redakteurstätigkeit in der demokratischen Mainzer Zeitung.

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