Neuer AStA-Newsletter informiert über Hochschulpolitik

10.03.2020
Studium, Campus-News
jsc

Mit seinem neuen Newsletter will der AStA Studierende über Hochschulpolitik informieren.

In der ersten Ausgabe eines neuen Newsletters weist der AStA auf neue und bestehende Angebote hin.

"Kultur", "Ökologie und Mensa" sowie "Service & Angebote" – in diese drei Bereiche teilt sich die erste Newsletterausgabe des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) auf. Mit diesem Einblick in die eigene Arbeit wolle man den Studierenden an der JGU die Aufgaben und Angebote der einzelnen Arbeitsbereiche und Referate näherbringen, heißt es im Newsletter. 

Bereits Mitte Januar hatte Elisa Kautzky, Pressereferentin des AStA, das monatliche Rundmail-Format in Aussicht gestellt. Der kommende Newsletter solle nicht nur Veranstaltungen bewerben, sondern auch Tätigkeitsberichte des AStA zusammenfassen, so Kautzky. Gerade Studis, die keine sozialen Netzwerke nutzen, könnten so auch angesprochen werden. 

Werbung für neue und bestehende Angebote

Der Februar-Newsletter stellt u.a. die Zusammenarbeit mit dem Mainzer Theater unterhaus vor. Seit Ende 2019 erhalten Studierende laut AStA unter Vorlage ihres Semestertickets Ermäßigungen für ausgewählte Veranstaltungen, wenn sie die Karten vor Ort oder telefonisch kaufen. Die neue Kooperation ergänzt die bestehende Zusammenarbeit des AStA mit dem Staatstheater Mainz, bei der Studierende kostenlos an Karten für Theater-Veranstaltungen kommen können.

Außerdem schreibt der AStA für sein Sommerfest 2020 Line-up-Plätze aus: Wer dort als Band spielen will, hat bis zum 15. März 2020 Zeit, eine Kostprobe einzusenden. Ein Termin für das Sommerfest steht noch nicht fest.

Auch der Arbeitsbereich für Ökologie wirbt für seine Arbeit. Im Philosophicum gibt es einen neuen Wasserspender im Druckerraum neben dem Seminarraum P10. Außerdem weist er auf die Auszeichnung der Zentralmensa des Studierendenwerk Mainz durch die Tierrechtsorganisation PETA für ihr "Engagement rund um die vegane Ernährung in der Hochschulgastronomie" hin.

Zudem informiert der Newsletter über bestehende Angebote des AStA. Über den AStA-Missstandsmelder können Studierende z.B. Diskriminierung, unzulässige Anwesenheitskontrollen in Vorlesungen, überfüllte oder schlecht ausgestattete Seminarräume melden. Der AStA sammelt die Beschwerden und gibt sie an die Universitätsleitung weiter.

Im wöchentlichen TextCafé werden ausländische Studierende von anderen Studierenden beim Verfassen wissenschaftlicher Texte auf Deutsch unterstützt, z.B. bei Hausarbeiten, Referaten und Essays.

Zukunft des Newsletters unklar

Wenig Informationen über hochschulpolitische Themen könnte einer der Gründe für geringes Interesse an Hochschulpolitik sein und eine regelmäßig niedrige Wahlbeteiligung von unter zehn Prozent teilweise erklären. Im Rahmen des CORRECTIV-Projekts "Warum wählst Du?" hat campus-mainz.net deshalb gemeinsam mit studentischen Medien zur Mailkommunikation zwischen Studierendenvertretungen und Studierenden recherchiert. Dabei zeigte sich, dass die Kommunikation vielerorts von Hochschulleitungen eingeschränkt wird. In Mainz ist der AStA für die Weiterleitung seiner E-Mails auf die Universitätsleitung angewiesen. Die Zusammenarbeit läuft aus Sicht beider Seiten zufriedenstellend. Bisher hatte der AStA per Mail jedoch vorwiegend über Ausschreibungen und Veranstaltungen informiert.

Der Newsletter stellt im Gegensatz dazu eine Neuerung dar. Er liefert Studierenden über Ausschreibungen und Veranstaltungshinweise hinaus auch Informationen über hochschulpolitische Themen. Kautzky sprach im Januar bzgl. des Februar-Newsletters von einem "Testlauf". Es bleibt also abzuwarten, ob der AStA den Newsletter weiter betreibt. Weiterhin wird im kommenden Sommersemester 2020 ein neues Studierendenparlament gewählt. Daraus wird sich auch ein neuer AStA bilden. Dieser müsste den neuen Newsletter dann ebenfalls weiter betreiben.

Was ist der AStA?

Jedes Jahr finden Wahlen zum Studierendenparlament statt. Bei den Wahlen sind alle eingeschriebenen Studierenden der JGU Mainz wahlberechtigt. Das Studierendenparlament wählt wiederum den AStA. Der AStA verwaltet den Semesterbeitrag, den alle immatrikulierten Studierenden jedes Semester bezahlen. Zum Sommersemester 2020 betrug der Semesterbeitrag 322,18 Euro. 

Der AStA umfasst laut der aktuellen Satzung der Verfassten Studierendenschaft den AStA-Vorstand und die Arbeitsbereiche Kultur, Verkehr, Finanzen, Hochschulpolitik, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Soziales, Ökologie, Politische Bildung sowie einen Arbeitsbereich für das Studierendenwerk. Zusätzlich gibt es sechs autonome Referate für die Belange ausländischer, behinderter und chronisch kranker Studierender und studierender Eltern sowie das Queer*Referat und das AlleFrauen*Referat.

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