Neue Grünanlage bei der Zentralmensa geplant

27.05.2021
Campus-News
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Noch 2021 soll der Entwurf "Vernetzungsraum" von Tom Renne umgesetzt werden. ©: Tom Renne, HS Geisenheim.

Die neue Grünanlage soll Hochbeete, Sitzgelegenheiten und eine zentral platzierte Tribüne enthalten.

Momentan ist die 6.400 Quadratmeter große Fläche vor der Zentralmensa noch eine Baustelle.

Dieses Jahr soll auf dem Campus eine neue, multifunktionale Grünfläche entstehen. Standort dafür ist die freie Fläche gegenüber der Zentralmensa.

Am Staudingerweg, gegenüber von der Zentralmensa, ist durch den Abriss des "Schnellbau 1" (SB 1) eine freie Fläche von 6.400 Quadratmeter zurückgeblieben. Diese soll jetzt vorübergehend neu bebaut werden. Entstehen soll dort eine vielfältig nutzbare Grünfläche mit Wiesen, Bäumen und Sitzgelegenheiten. Die Umsetzung des Entwurfs soll noch 2021 stattfinden. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Fläche wieder bebaut werden. Konkrete Projekte gibt es hierfür noch nicht.

Treffpunkt, Tischtennis und Theater

Für das Projekt wurde ein studentischer Ideenwettbewerb veranstaltet, an dem Studierende der Landschaftsarchitektur der Hochschule Geisenheim teilnahmen. Den ersten Platz belegten Anna Ketelhut und Johanna König mit ihrem Projekt "Campus im Prozess", die ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro erhalten. Der zweite Platz mit 500 Euro ging an Tom Renne. Je 250 Euro für den geteilten dritten Platz erhalten Sabrina Köpke und Linda van Loon sowie Theresa Rösner und Jana Philippi.

Unabhängig von der Platzierung entschied sich das Präsidium der JGU Mainz für die Umsetzung des Entwurfs "Vernetzungsraum" von Tom Renne. Teil des Projekts sind u. a. Hochbeete, für die Studierende und Lehrende Partnerschaften übernehmen können. Außerdem enthält der Entwurf eine Tischtennisplatte sowie eine zentral platzierte Tribüne, die für Theateraufführungen, Konzerte oder Vorlesungen im Freien genutzt werden kann. 

Vernetzung im buchstäblichen und übertragenen Sinne 

Die Motivation, bei dem Wettbewerb mitzumachen, kam laut Renne daher, dass er noch selbst Student sei und ihn die Möglichkeit reize, einen Campus mitzugestalten.

"Die Grundlage des Entwurfes sind die Wegebeziehungen. Da die Fläche mittig auf dem Campus liegt, war mir seine Vernetzungsfunktion wichtig", erklärt er. Die Vernetzung zeige sich für ihn einerseits darin, einen Treffpunkt zu schaffen, und andererseits darin, dass die von ihm gestaltete Fläche ohne große Umwege überquert werden könne. Daher komme auch der Name "Vernetzungsraum".

JGU-Präsident Prof. Dr. Georg Krausch lobt die Vielseitigkeit der geplanten Grünanlage: "Die vielfältige und hochwertige Nutzbarkeit der Flächen bietet attraktive Freiräume vom Studieren und Forschen und erhöht so die Lebensqualität auf dem Campus."

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