Musikalische Kooperation der JGU Mainz mit der Texas State University

05.11.2020
Campus-News, Studium
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Das Projekt "Virtuelle Musiklehre in Kunst und Wissenschaft" soll Möglichkeiten für einen interkulturellen Austausch zwischen den Studierenden der JGU und der Texas State University bieten.

Ein gemeinsames Projekt der JGU und der Texas State University zu virtueller Musiklehre in Kunst und Wissenschaft wird auf Bundesebene mit 73.000 Euro unterstützt.

Seit Anfang Oktober 2020 kooperiert die JGU Mainz in verschiedenen Bereichen der musikbezogenen Lehre mit der Texas State University in San Marcos. Ziel ihrer Kooperation soll es sein, innerhalb eines Jahres gemeinsame, digitale Lehrangebote zu entwickeln und den interkulturellen Austausch von Lehrenden und Studierenden zu fördern.

Finanzielle Unterstützung für das Projekt "Virtuelle Musiklehre in Kunst und Wissenschaft" steuern das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutsche Akademische Austauschdienst bei: Sie vergeben etwa 73.000 Euro an Fördergeldern für die Kooperation.

Grenzübergreifende Lehrangebote

Geleitet wird das Projekt von der Juniorprofessorin Dr. Stefanie Acquavella-Rauch vom Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft der JGU. Der Fokus ihres Projekts auf digitale Inhalte geht auf die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf den nationalen und internationalen Lehrbetrieb zurück. "Auf diese Weise wollen wir die durch die Corona-Pandemie entstandenen Herausforderungen meistern und die Chancen nutzen, die sich daraus ergeben", so Acquavella-Rauch.

Die Herausforderungen bestehen laut der Projektleiterin darin, dass Auslandsaufenthalte sowie Präsenzlehre während der Pandemie weiterhin eingeschränkt sind. Dennoch ist Acquavella-Rauch der Überzeugung, "dass die Pandemie starke Aufmerksamkeit für das Thema digitale Lehre geweckt hat".

Geplant sind einerseits synchrone Lehrveranstaltungen, Vorträge sowie Konzerte, an denen die Studierenden beider Hochschulen gleichzeitig teilnehmen können. Andererseits soll es asynchrone Angebote wie E-Learning-Kurse geben, welche von den Studierenden zeitversetzt und individuell genutzt werden können.

Die Lehrangebote umfassen Bereiche wie die Gehörbildung, die Musikanalyse, die Satzlehre und musikwissenschaftliche Grundlagen. Sie werden über Plattformen wie Microsoft Teams und Moodle bereitgestellt.

Ergebnisse werden online gesammelt

Der Verlauf und die Resultate des Projekts sollen auf einer Website dokumentiert und veröffentlicht werden, um auch anderen Hochschulen zu ermöglichen, auf die Erfahrungen und Ergebnisse der Kooperation zuzugreifen.

Acquavella-Rauch wünscht sich unterdessen, dass die Ergebnisse ihres Projekts auch über dessen Zeitraum hinauswirken. So soll mehr Studierenden trotz Online-Lehre ein interkultureller Austausch ermöglicht werden.

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