Meine skurrilsten Wohnerlebnisse: Wohnen mit dem Partner

30.09.2016
Wohnen, Wohnblog
Jana

Jana berichtet von den kleinen Kuriositäten rund ums Wohnen. Von einem Mitbewohner, der wissen will, wie man ein Spiegelei brät...

...oder dem Freund, der überall in der Wohnung Socken verteilt.

Manchmal weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Komische Mitbewohner, seltsame Vermieter oder interessante Wohnungsbesichtigungen - Jana stellt die kuriosesten Ereignisse ihrer Wohnerfahrungen zusammen.

Heute gibt es was zum Lachen und zum Staunen, zum Kopfschütteln oder Augenverdrehen. Das eine kuriose Ereignis habe ich leider nicht im Gepäck, dafür habe ich ein paar Vorkommnissen zusammengestellt die rückblickend doch ganz schön merkwürdig waren. Viel Spaß!

Die WG-/ Wohnungsbesichtigung

… eine Vermieterin, die einem beim Kennenlernen erst mal die ganze Familiengeschichte erzählt und den Eindruck erweckt, keine neuen Mieter, sondern Freunde zu suchen. Achja, die günstige Miete gibt’s nur gegen unbestimmte Arbeiten, die rund ums Haus anfallen: Rasenmähen, Schneeschippen und wenn die mit kaputten Bandscheiben geplagte Vermieterin sonst irgendwo Hilfe braucht. Aaaah! Schnell weg hier!
… eine Dachterrasse mit Geländer ungefähr auf Kniehöhe. Aber hey – eine Dachterrasse! (Das war übrigens meine WG - und ja, wir haben die Terrasse auch genutzt.)
… und eine Standardsituation: WG-Besichtigung und die einzige Person, die man kennenlernt ist diejenige, die auszieht. Ja, hmm, aber schönes Zimmer.

Das WG-Casting

… ein WG-Interessent, der sofort einziehen möchte, ohne unsere Entscheidung abzuwarten (und dann auch noch glaubt, dass die Möbel inklusive wären). Das würde dir wohl so passen!
… eine WG-Interessentin, die direkt große Pläne entwirft, wie sie die WG umgestalten, streichen und umbauen wird. Ein bisschen Motivation ist ja schön, aber – nein!

Die Mitbewohner

… ein Mitbewohner, der mich fragt, wie man eigentlich ein Spiegelei brät (oder tomatensoße kocht).
… ein Mitbewohner, der mir eine Packung frischen Spinat schenkt, weil er ihn für Salat gehalten hat. Gut für mich! (Und kann man gleich zum Spiegelei essen.)
… eine Mitbewohnerin, die einen selbstgebastelten Papier-Weihnachtsstern (Durchmesser vielleicht 20 cm) von der Glasscheibe entfernt, weil er sie beim Rausgucken stört.
… ein Mitbewohner, der nach einem dreiviertel Jahr fragt, ob wir eigentlich einen Staubsauger besitzen (pfui!).
… eine thailändische Mitbewohnerin, die zum weihnachtlichen 3-Gänge-Menü (jeder kocht einen Gang) Spaghetti macht, weil sie das für typisch deutsch hält. Dabei hatten wir uns alle so auf einen thailändischen Hauptgang gefreut...

Der Vermieter

Dazu hatte ich vor kurzem erst einen längeren Artikel geschrieben, der ziemlich deutlich zeigt, dass so einiges an diesem Vermieter merkwürdig war. Ein paar Anekdoten habe ich noch:
… ein Vermieter, der erst nicht möchte, dass ein Mann in die reine Frauen-WG zieht, weil sich das ja nicht gehöre, ...
… dem Einzug des männlichen Mitbewohners dann aber doch stattgibt, als er erfährt, dass der potentielle zukünftige Mitbewohner ja “nur” in das außerhalb der Wohnung gelegene Zimmer im Treppenhaus einziehen soll…
… und später sogar anmerkt, eine reine Frauen-WG sei ja unpraktisch, schließlich brauche man auch mal jemanden zum Kisten schleppen und Reparaturen durchführen. (No commnent.) Die Nachbarn
… ein Nachbar, der zigarillorauchend und cordanzugtragend irgendwie aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Außerdem grüßt er nie, und wenn dann nur Männer...
… allerdings hat er ein “Dr.” auf dem Klingelschild stehen und beschwert sich bei Lärmbelästigung sehr schnell, weil er ja, O-Ton, eine wichtige wissenschaftliche Arbeit schreibe und sich dann vertippe. Wahrscheinlich auf seiner Schreibmaschine.

Und das Beste zum Schluss: der Partner

… SOCKENALARM - überall finde ich einzelne (getragene!) Socken von meinem Freund. Auf dem Sofa, unter dem Sofa, auf den Essstühlen, im Bad und im Schlafzimmer sowieso. Nur die Küche haben sie noch nicht erobert. Ist das so ein Männerding? Kann mir das jemand erklären?
… Während ich am liebsten eine komplett verglaste, lichtdurchflutete Wohnung hätte, haust mein Freund ganz gerne im Dunkeln. Rollläden und Vorhänge ziehe grundsätzlich ich morgens hoch und ich bin mir sicher, wenn ich mal alleine übers Wochenende weg bin, bleiben sie auch die ganze Zeit über unten.

Na, wem kommt das ein oder andere bekannt vor?

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