Mainzer Mieten im Vergleich

05.02.2016
Campus-News, Wohnen
db

Frankfurter Vorort | Quelle: Storm Crypt (CC BY-NC-ND 2.0)

Mainz gehört zu den teuersten Studierendenstädten Deutschlands. Wir haben für dich die Zahlen recherchiert.

Nach Angaben der WG-Suchmaschine wg-suche.de liegt Mainz im Städteranking der Mietpreise auf Rang elf. Mit 378* Euro warm verpasst Mainz damit knapp die Top zehn der teuersten Studierendenstädte Deutschlands. Auf Platz eins liegt mit großem Abstand München mit 543 Euro, direkt gefolgt von unserem Nachbarn Frankfurt mit 431 Euro. Zum Vergleich liegt eine der größten Studierendenstädte Berlin bei gerade mal 322 Euro für das Jahr 2015.

Ursachen der hohen Mietpreise

Auf über 2,5 Millionen Studierende im Wintersemester 2012/13 kommen in ganz Deutschland nur 230.000 öffentlich geförderte Wohnheimplätze. Neun von zehn Studierenden drängen also auf den freien Wohnungsmarkt, was die Preise besonders in beliebten Studierendenstädten in die Höhe treibt.

In Mainz kommt erschwerend hinzu, dass die Landeszuschüsse für Wohnheime äußerst niedrig sind und somit selbst geförderter Wohnraum sich nicht sehr stark vom normalen Mietpreisspiegel unterscheidet.

 


* Die Preise sind Durchschnitte für 80 Quadratmeter Wohngemeinschaften aufgeteilt auf 3 Mieter. Die Preise entsprechen also dem Anteil eines Mieters.

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