Mainzelbahn: Das neue Uni-Portal

06.07.2016
Campus-News
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So soll das neue Uni-Portal aussehen: Wo vorher Wiese war, entsteht ein Platz aus Betonpflasterplatten. (c) TDB Landschaftsarchitektur, Berlin

Das neue Uni-Portal von oben: Die Straßenbahnhaltestelle entsteht oberhalb der Saarstraße an der Nordseite des Vorplatzes. Entlang der Achse zwischen Torbogen und Platzspitze wird eine neue Baumreihe gepflanzt. (c) TDB Landschaftsarchitektur, Berlin

Zum Ende des Jahres 2016 soll die Mainzelbahn in Betrieb genommen werden. Die damit verbundene neue Straßenbahnhaltestelle an der Universität erfordert eine Umgestaltung des Vorplatzes.

Ab Dezember 2016 soll der Campus neben den Buslinien auch von der Mainzelbahn angefahren werden. Die zusätzliche Haltestelle am Uni-Portal sorgt für ein erhöhtes Fahrgastaufkommen, weswegen der Platz angepasst werden muss. Dazu wird das Dreieck zwischen Saarstraße, Verwaltungsgebäude und dem Kolonnadenbau mit den Ladengeschäften umgestaltet.

Umbau ab Oktober 2016

Laut Informationen des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) soll der Umbau im Oktober 2016 beginnen. Das Land Rheinland-Pfalz investiert für die Umbaumaßnahmen rund 3,5 Millionen Euro.

Die Umgestaltung des Portals orientiert sich an den Entwürfen des Büros für Landschaftsarchitektur Thomanek-Duquesnoy-Boemans (TDB) aus Berlin. Das Architekturbüro gewann 2010 einen landschaftsplanerischen Wettbewerb zu den Freianlagen des Campus.

Daraufhin wurde vom TDB ein „Masterplan zur Gestaltung der öffentlichen Räume des Gutenberg-Campus Mainz“ entwickelt. Dieser umfasst neben einer Entwurfsplanung für das Forum West, der Bereich um die Mensa, auch die Planung für das Forum Ost, also das Portal und das Forum. Das Portal wird dabei lediglich im Bereich zwischen dem Hauptweg und der neuen Straßenbahnhaltestelle umgebaut.

Betonpflaster statt Rasenfläche

Die Straßenbahnhaltestelle soll oberhalb der Saarstraße an der Nordseite des Vorplatzes entstehen. Die Wiese zwischen der künftigen Haltestelle und dem Eingang zum Uni-Forum Ost muss weichen, da sie der Belastung durch die Fahrgastströme nicht standhalten würde. Sie wird durch einen durchgehenden Belag aus Betonpflasterplatten ersetzt. Die vorhandenen Bäume sollen weitgehend erhalten bleiben.

Die 170 m lange Achse zwischen Torbogen und Platzspitze soll in Zukunft von einer neu zu pflanzenden Baumreihe gesäumt werden. Zusätzlich werden neue Leuchten den gesamten Vorplatz in der Dämmerung erhellen. Die Grünfläche auf der Rückseite der Kolonnaden bis an den Joachim-Becher-Weg und die Albert-Schweitzer-Straße soll als solche bestehen bleiben.

Aufwertung des Campus 

Auf Grundlage der Entwurfspläne des TDB soll eine schrittweise Aufwertung des Campus erfolgen. Bereits vor drei Jahren wurde die Treppenanlage mit den Sitzbänken vor dem Georg-Forster-Gebäude umgesetzt. „Jedes Mal, wenn ich auf dem Unigelände bin und das Wetter mitspielt, sehe ich, dass diese Situation von den Studierenden sehr gut angenommen wird“, so der Landschaftsarchitekt Karl Thomanek zufrieden.

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