JGU investiert 1,7 Millionen in digitale Infrastruktur

17.05.2020
Campus-News, Studium
jsp

Die JGU möchte mit dem Programm "JGU DIALOG" 1,7 Millionen Euro in die digitale Infrastruktur der Universität investieren und damit u.a. den Ausbau der digitalen Lehre fördern.

Das neue Sofortprogramm JGU DIALOG umfasst Maßnahmen, die den technischen Ausbau digitaler Lehre und virtueller Lernformate an der JGU Mainz voranbringen sollen.

Die JGU investiert mit dem Sofortprogramm JGU DIALOG (DIstAnt Learning Ohne Grenzen) 1,7 Millionen Euro, um weitere digitale Formate für Lehrende und Studierende zu erstellen sowie ihre digitale Infrastruktur zu erweitern. Das gab die Universität am 24. April 2020 in einer Pressemitteilung bekannt. Das Budget werde jeweils zur Hälfte vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz (MWWK) und von der Universität bereitgestellt und müsse noch 2020 vollständig investiert werden. 

Digitalisierung in allen Bereichen

Mit diesen Mitteln sollen fächerübergreifend weitere Headsets und PC-Kameras beschafft werden und rund 45 Seminarräume mit Monitoren, Tablets und Raummikrofonen ausgestattet werden. Serviceangebote wie die Hotline für Lehrende oder digitale Beratungsformate für Studierende sollen erweitert werden. Zudem sei geplant, das Sonderprogramm für Lehraufträge und Hilfskräfte aufzustocken. Zusätzlich dazu möchte die Universitätsleitung die Infrastruktur des ZDV (Zentrum für Datenverarbeitung) verbessern und der Universitätsbibliothek zusätzliche Mittel für die Anschaffung weiterer E-Medien zur Verfügung stellen.

Sommersemester geprägt von digitaler Lehre

Aufgrund der Corona-Pandemie finden die Lehrveranstaltungen der JGU im Sommersemester 2020 in digitaler Form statt (campus-mainz.net berichtete). Im Falle von Problemen bei der Umsetzung können sich die Lehrenden an ein Kompetenzteam wenden. In den Bereichen, wo keine digitale Lehre möglich ist, werde an individuellen Formen der Präsenzlehre gearbeitet, erklärt die Universität.

Beim Ausbau der digitalen Infrastruktur werde besonderen Wert auf die Nachhaltigkeit der Maßnahmen gelegt, so der Vizepräsident für Studium und Lehre an der JGU, Prof. Dr. Stephan Jolie. Eine dauerhafte Umstellung auf die digitale Lehre sei zwar nicht geplant, jedoch könne man sich der Universität zufolge auch über das Sommersemester 2020 hinaus einen flexiblen Einsatz virtueller Lernformate in ergänzender Form zur Präsenzlehre vorstellen.

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