Die Uni Mainz global vernetzt

31.05.2021
Studium
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Für Studierende der Uni Mainz gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte. Programme wie ERASMUS oder der DAAD bieten hierbei finanzielle Unterstützung.

Für Studierende, die gerne einmal im Ausland studieren möchten, bietet die Uni Mainz zahlreiche Möglichkeiten. Praktika und Studienaufenthalte können so weltweit absolviert werden.

Wer im Zuge seines Studiums gerne Auslandserfahrungen sammeln möchte, der hat an der Uni Mainz weitreichende Möglichkeiten. Ob ein Praktikum oder ein Studienaufenthalt im Ausland, ob in Europa oder weiter weg, die Uni Mainz kooperiert weltweit mit einer Vielzahl an internationalen Universitäten und ist auch an vielen Förderungsprogrammen, die eine finanzielle Unterstützung eines solchen Auslandsaufenthaltes ermöglichen, beteiligt. Hierbei gibt es zwei grundlegende Kategorien, nach denen sich Interessierte orientieren können: fachbezogene und fächerübergreifende Abkommen.

Fächerübergreifende und fachbezogene Abkommen

Im Zuge der sogenannten fächerübergreifenden Abkommen haben Studierende der Uni Mainz die Möglichkeit, einige Länder im Zuge eines Studienaustausches kennenzulernen. An diesem Programm sind neben Deutschland noch 15 weitere Länder beteiligt, so etwa Argentinien, Russland oder Frankreich. Studierende haben die Möglichkeit, zwischen insgesamt 20 Universitäten in diesen Ländern zu wählen.

Zu den fachbezogenen Abkommen zählt beispielsweise das ERASMUS-Programm. ERASMUS steht hierbei für „EuRopean Community Action Scheme for the Mobility of University Students“ und im Zuge dieses Programms steht die Uni Mainz mit insgesamt 350 europäischen Partnerhochschulen in engem Austausch. Dieser findet grundsätzlich mit Mitgliedsstaaten der EU statt, welche über teilnahmeberechtigte Hochschulen verfügen. Des Weiteren sind auch Island, Kroatien, Norwegen, Liechtenstein, die Schweiz und die Türkei im Programm involviert.

Mit ERASMUS ins Ausland

Oftmals ist ein Studium im Ausland mit hohen Kosten verbunden. Programme wie ERASMUS ermöglichen jedoch eine weitreichende finanzielle Unterstützung für Studierende. Dabei ist die Höhe des Betrags abhängig von dem Land, in welches man gehen möchte. Die Austauschmöglichkeiten sind generell fachspezifisch und an einen Zeitraum von drei bis 12 Monaten gebunden.

Weiterhin müssen Studierende bei Antritt des Auslandsaufenthaltes zwei Fachsemester abgeschlossen haben und grundlegende Sprachkenntnisse des jeweiligen Landes vorweisen, zumeist Sprachlevel B2. Diese Sprachkenntnisse können beispielsweise im Zuge eines Sprachkurses an der Uni Mainz erworben werden.

Wer sich für einen Auslandsaufenthalt über das ERASMUS-Pogramm bewerben möchte, kann sich an die jeweiligen ERASMUS-Fachkoordinator:innen seines Studienfachs wenden. Für die Bewerbung werden einige Unterlagen wie etwa ein Lebenslauf und auch ein Sprachnachweis benötigt. Im Falle einer Zusage stehen dann weitere organisatorische Schritte an, die mit den ERASMUS-Fachkoordinator:innen gemeinsam besprochen und bearbeitet werden können.

Weitere Austauschmöglichkeiten

Eine weitere Möglichkeit für ein Studium im Ausland stellen auch die Partnerschaftsstipendien der Uni Mainz dar. Studierende haben hier die Möglichkeit, sich bei den 16 teilnehmenden Universitäten, z.B. in Brasilien, Südkorea oder Frankreich, für einen Aufenthalt von bis zu zwei Semestern zu bewerben. Auch hier werden diverse Bewerbungsunterlagen wie ein Lebenslauf sowie ein Fachgutachten eines oder einer Dozierenden benötigt.

Da sich die finanzielle Unterstützung der Partneruniversitäten teilweise nur auf ein Erlassen der dortigen Studiengebühren beschränkt, gibt es auch noch weitere Möglichkeiten, um das Leben im Ausland finanzieren zu können. Wichtige Programme zur Ko-Finanzierung sind beispielsweise der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst), PROMOS oder auch das Auslands-BAföG. Hierbei können sich Studierende für weitreichende Stipendien für geplante Auslandsaufenthalte bewerben und somit eine weitere finanzielle Unterstützung erhalten.

Im Zuge dessen wurde unter anderem auch das ausgeweitete ERASMUS+ Programm eingerichtet, welches sich nicht nur auf Europa, sondern auf weltweite Austauschmöglichkeiten fokussiert. Hierbei werden Auslandspraktika sowie Studienaufenthalte von einer Dauer zwischen zwei und 12 Monaten gefördert. Auch hier sind weitere finanzielle Förderungen möglich, deren Höhe sich, wie bei dem ERASMUS Programm auch, nach dem jeweiligen Land der Partneruniversität richten.

Den Auslandsaufenthalt planen

Wer nun also einen Auslandsaufenthalt planen möchte, kann sich zunächst an das internationale Studierendenbüro der Uni Mainz wenden. Daneben sollte man sich schon vorab genau informieren und überlegen, in welches Land man reisen möchte, denn davon hängt auch das jeweilige Förderprogramm ab, für welches man sich dann bewerben kann. Die einzelnen Förderprogramme haben hier festgelegte Bewerbungsfristen, in denen man sich für das gewünschte Stipendium bewerben kann.

Auch kann es hilfreich sein, sich mit Fachkoordinator:innen aus der eigenen Studienrichtung zu beraten, um zu klären, inwiefern im Ausland erbrachte Studienleistungen hier in Deutschland anerkannt werden können.

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