Brand im Chemie-Gebäude: Ursachen und Schäden

22.10.2018
Campus-News
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Ein Schmorbrand in der Mittelspannungsanlage des Chemiegebäudes hat einen Schaden von min. 2000 Euro verursacht.

In der Nacht vom 23. September kam es durch einen Kurzschluss im Chemiegebäude der JGU zu einem Schmorbrand. Unmittelbare Schäden belaufen sich auf 2.000 Euro.

Ein Kurzschluss verbunden mit einer Spannungsspitze führte dazu, dass ein Spannungswandler an der Mittelspannungsanlage des Gebäudes verschmorte. Dies teilt die Pressestelle der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) auf Anfrage mit.

Der Schmorbrand führte zu einem Stromausfall. Mit dem Stromausfall erlosch auch der Schmorbrand, sodass kein Folgebrand entstand. Die Brandmeldeanlage löste zwar automatisch einen Einsatz der Feuerwehr aus, diese musste jedoch keine Löscharbeiten durchführen.

Zu den unmittelbaren Schäden an der Mittelspannungsanlage kommen womöglich noch Schäden an Geräten sowie Kosten durch Arbeitsausfall und unbrauchbar gewordenes Probenmaterial. In welcher Höhe sich diese Kosten niederschlagen, steht noch nicht fest.

Nach Angaben der Pressestelle bestanden zu keinem Zeitpunkt Gefahren für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Studierende. Chemikalien, die in Kühlgeräten gelagert werden, wurden sofort über ein Notstromaggregat versorgt. Zudem wurde das Gebäude in den Tagen nach dem Brand geschlossen.

Laut Pressestelle soll die Mittelspannungsanlage bereits voraussichtlich im Jahr 2019 durch den Landesbetrieb Liegenschafts-und Baubetreuung (LBB) ausgetauscht werden: "Um die Nutzer möglichst wenig zu belasten, wird während der Bauarbeiten eine provisorische Anlage die Stromversorgung übernehmen." Einschränkungen für Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Studierende sollen sich dadurch auf zwei Umschalttermine am Wochenende beschränken.

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