Jubiläumsausstellung: Anekdoten und Exponate aus 70 Jahren Unigeschichte

08.09.2016
Campus-News, Studium...
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Exkursionsberichte von Studierenden der Kunstgeschichte an der JGU aus dem Jahr 1947 und Folgejahren. (c) Thomas Hartmann, UB Mainz

Abreißbox für Mensawertmarken aus den 1970er Jahren. In der alten Mensa am Forum mussten Studis damals noch mit Werkmarken aus Papier zahlen. (c) Thomas Hartmann, UB Mainz

Die Mainzer Universitätszepter dienten als Hoheitszeichen des Rektors der Uni Mainz. Sie wurden in den 1960er Jahren im Rahmen der traditionellen Rektoratsübergabe verwendet. (c) Thomas Hartmann, UB Mainz

Das Lastenfahrrad wird von verschiedenen Instituten genutzt, um beispielsweise Briefe zur Poststelle zu bringen oder Veranstaltungsplakate zu verteilen. (c) Thomas Hartmann, UB Mainz

In diesem Fossilfundbuch dokumentierte der Paläontologe Heinz Tobien die Funde auf seiner Iranexkursion im Jahr 1967. (c) Thomas Hartmann, UB Mainz

Früher nutzten Studis häufig Flugblätter, um zu Aktionen aufzurufen oder Veranstaltungen anzukündigen. Heute werden dazu meist Flyer verteilt. (c) Thomas Hartmann, UB Mainz

Jubiläumsausstellung zum 70. Jahrestag der JGU-Wiedereröffnung im Rathaus Mainz

Eine Universität erzählt ihre Geschichte. Mit einer Jubiläumsausstellung blickt die JGU auf ihre 70jährige Vergangenheit zurück. Ab dem 16. September können Interessierte im Rathaus Mainz einen Blick auf bewegte Uni-Jahre werfen.

Vor 70 Jahren nahm die Johannes-Gutenberg Universität nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Lehrbetrieb wieder auf. Das ist ein feierlicher Anlass für eine Jubiläumsaustellung unter dem Namen: "Die Braut, der Hammer und das Fahrrad. Mainzer Unigeschichten". Eröffnet wird die Ausstellung am 15. September 2016 um 18:00 Uhr in der Rathaus-Galerie mit Grußworten der Kulturdezernentin und des JGU-Präsidenten.

Ein Sammelsurium an Anekdoten und Erinnerungsstücken

In sieben Ausstellungsteilen sind außergewöhnliche Anekdoten, Begebenheiten und Exponate aus vergangenen Uni-Tagen zusammengetragen. Zahlreiche Erinnerungsgegenstände aus der Wiedereröffnungszeit sind Leihgaben von ehemaligen und aktuellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Andere Ausstellungsstücke haben Studierende im Rahmen von Lehrveranstaltungen beigesteuert. Aus einer Zusammenarbeit von Universitätsbibliothek, Universitätsarchiv, der Sammlungskoordination und der Schule des Sehens an der JGU sowie dem Kulturamt der Stadt Mainz ist ein Mosaik entstanden, das eine Gesamtschau der Geschichte Uni zeigt.

Einen Teil zur Geschichte beitragen

Erzählt wird nicht die eine Universitätsgeschichte, sondern viele kleine Geschichten. 

Abgeschlossen ist weder die Geschichte der Uni, noch die Suche nach Exponaten. Wer sich selbst in Form von persönlichen Geschichten oder Ausstellungsobjekten einbringen möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Die Uni-Bibliothek sucht nach persönlichen JGU-Geschichten.

Ausstellung noch bis Anfang November geöffnet

Die Ausstellung ist vom 16. September bis zum 9. November 2016 zu den regulären Öffnungszeiten der Rathaus-Galerie zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

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