AStA-Wohnkampagne: Eine Stadt für alle

12.05.2016
Campus-News, Wohnen
kb

Das Aktionscamp der AStA-Wohnkampagne im Forum bietet ein vielfältiges Programm.

Direkt hinter der Gutenberg-Statue hat der AStA sein Aktionscamp aufgeschlagen.

Mittels Siebdruck konnten Studierende das Inter I als Zeichen gegen Gentrifizierung auf einen Turnbeutel drucken.

Vom 11. bis 12. Mai 2016 veranstaltet der AStA im Rahmen seiner Wohnkampagne ein Aktionscamp am Forum der JGU mit abwechslungsreichem Programm.

Mit seiner Wohnkampagne möchte der Allgemeine Studierendenausschuss, kurz AStA, auf die schwierige Wohnsituation, vor allem für Studierende, aufmerksam machen. Im Fokus der Kampagne stehen die steigenden Mieten und die drohende Gentrifizierung in Mainz.

 

Mehr bezahlbarer Wohnraum

Die Forderungen des AStA richten sich hauptsächlich an Stadt, Land und Bund, die mehr Mittel für sozialen Wohnungsbau, insbesondere studentisches Wohnen, bereitstellen müssen. Hinzu kommt der Leerstand in Mainz, der konsequent in Wohnraum umgewandelt werden müsse.

Nicht nur die Wohnsituation in der Stadt wird vom AStA kritisiert, sondern auch auf dem Campus gibt es einige Punkte, die verbessert werden sollten. Weitere Schließungen von Kulturstätten, wie das Inter I oder das Studihaus, seien nicht hinnehmbar. Der AStA fordert den Erhalt studentischer Kultur auf dem Campus und die Sicherung des selbstverwalteten Haus Mainusch.

Zudem wird die Anpassung der BAföG-Wohnpauschale und die Befreiung der Studierenden von der Zweitwohnsitzsteuer gefordert.

Vielfältiges Programm

Die Wohnkampagne wird von einem abwechslungsreichen Programm im Aktionscamp begleitet. Am Donnerstag, den 12. Mai, wird um 19:30 Uhr im HS 13 im Forum der Dokumentarfilm Buy Buy St. Pauli – Über die Kämpfe um die Esso-Häuser gezeigt, der den Kampf von Anwohnern und Anwohnerinnen um ihr Zuhause zeigt. Im Anschluss folgt ein Gespräch mit Steffen Jörg vom Filmkollektiv.

Am Mittwoch, den 11. Mai, konnten Studierende kreativ werden und ihren eigenen Turnbeutel mittels Siebdruck gestalten. Anschließend erfolgte eine Podiumsdiskussion zum Thema Studentische vier Wände – finanzielles Ende?! mit Verantwortlichen von Stadt, Land und Universität. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Grillen mit Live-Musik von Cut Your Strings, Jim!.

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