Aktuelle Maßnahmen der JGU Mainz für eine digitale Lehre

21.04.2020
Studium, Campus-News
rf

Umstellungszwang: Im SoSe 2020 lehren Dozierende vom Homeoffice

Aufgrund der Corona Pandemie befindet sich die JGU im Notbetrieb. Nun werden Lösungen gesucht, um den Lehrbetrieb im Sommersemester präsenzlos fortzuführen.

Seit dem 24. März 2020 ist die JGU für den Publikumsverkehr geschlossen und bis auf Weiteres vom Regelbetrieb auf einen Notbetrieb umgestellt. Um den Semesterbetrieb trotzdem fortführen zu können, arbeitet die JGU an der Umstellung zu digitaler Lehre. Dafür seien es nicht nur technische, sondern vielmehr soziale Herausforderungen, in denen man ungewohnte Formate und neue soziale Umgangsformen ausprobieren oder sogar entwickeln müsse, so Vizepräsident für Studium und Lehre der JGU, Prof. Dr. Stephan Jolie.

Entsprechend werde an der JGU derzeit daran gearbeitet, neue Wege zu eruieren, so Jolie in der Einladung zu digitalem Lehren und Lernen, um die JGU "als Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden aufrechtzuerhalten". Lehrende seien hierzu aufgefordert, digitale Angebote vorzubereiten und für Studierende zugänglich zu machen. 

Wie wird Dozierenden geholfen?

Generell können alle Lehrende frei entscheiden, wie sie digital lehren wollen. Sie werden allerdings gebeten, soweit wie möglich auf zentral ausgewählte Programme wie den JGU-Reader oder Panopto zurückzugreifen. Eine zentral eingesetzte Arbeitsgruppe bietet den Lehrenden dabei Unterstützung für digitale Kompensationslösungen an.

Um Ton- oder Video-Aufzeichnung und Präsentationen zu erstellen, wird das Programm Panopto empfohlen. Dort kann neben einem Video des Dozierenden eine Präsentation synchron ablaufen. Für Echtzeit- Kommunikation hingegen ist laut der Universität Skype for Business geeignet und als vielfältiges Lernmanagement-System können die Dozierenden Moodle benutzen, was bei der Verwaltung von Nutzern, Kursen, Inhalten und Aktivitäten helfen kann. Zum Dateiaustausch dient vor allem der JGU-Reader, der auch vorher schon genutzt wurde. Jedoch kann auch Seafile benutzt werden, was für eine kollaborative Bearbeitung vorgeschlagen wird.

Digitale Lehre als Herausforderung und Chance

"Gemeinsam können wir auch dieses Semester erfolgreich gestalten", ermutigt Jolie die Lehrenden und Lernenden der JGU in einer Videobotschaft der JGU. Darüber hinaus könne die Nützlichkeit digitaler Instrumente getestet werden, um sie möglicherweise auch in Zukunft einzusetzen und so dabei helfen zu können, Barrieren zu überwinden, sowie die Integration und standortübergreifende Kollaboration zu fördern.

Um den Umgang mit den digitalen Werkzeugen zu erleichtern, wurden des weiteren Ideen und Hilfestellungen wie eine Checkliste, eine Auswahl verschiedener Lernszenarien und weitere Hinweise zur Auswahl digitaler Tools zusammengestellt. Außerdem können die Lehrenden Fragen per Mail an digitale-lehre@uni-mainz.de stellen.

Kreative Lösungswege für alle 

Auch Studierende, vor allem aber neu eingeschriebene Student:innen, werden aufgrund der Situation vor große Herausforderungen gestellt. Studierendenvertretungen versuchen deshalb mit Lösungen wie Telefonberatungen oder Livestreams auf sozialen Netzwerken Fragen der neuen Studierenden zu beantworten. Die Universität arbeitet zudem aktuell an weiteren Maßnahmen und wird in der nächsten Zeit neue Informationen zur digitalen Lehre veröffentlichen.

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