Änderungen im Campus-ÖPNV zum Wintersemester

26.09.2019
Freizeit, Campus-News...
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Sie haben Jahre lang auf sich warten lassen, aber jetzt sind sie da: Busse, die über die Campusbrücke am Wohnheim K3 fahren.

Nun ist es offiziell: Die "Brücke ins Nichts" führt nicht mehr ins Nichts. Seit Anfang des Monats fahren Busse über das umstrittene Bauwerk. Außerdem gibt es Änderungen bei der Fahrradausleihe der MVG.

Für die "Brücke ins Nichts" gab es in der Vergangenheit viel Spott. Eine Busbrücke, über die kein Bus fahren kann – das machte bundesweit Schlagzeilen. Über vier Jahre hinweg haben sich v. a. Fußgänger und Fahrradfahrer die Brücke über Koblenzer Straße geteilt. Doch seit Kurzem haben sie Konkurrenz: Seit Anfang September befahren nämlich, wie geplant, auch Linienbusse der Mainzer Mobilität (MM) die Campusbrücke. Deshalb hat sich im Bereich des Campus auch der Fahrplan zweier Buslinien geändert.

Neue Fahrtwege für Line 76 und 78

Die neue Strecke der Linie 76 führt von Gonsenheim über die Koblenzer Straße und den Europakreisel zur Haltestelle "Plaza". Dort ist nun der Umstieg von oder zur Straßenbahn in beide Richtungen möglich. Danach wird neben der neuen Haltestelle an der Campusbrücke wie gewohnt der Hahn-Meitner-Weg und die Endstelle an der Zentralmensa bedient. Zum Vorlesungsbeginn fährt ab 14. Oktober auch wieder die Linie 78 über den Campus. Sie wird wie die Linie 76 die Haltestellen am Hahn-Meitner-Weg und der Campusbrücke bedienen. Neue Endstelle ist allerdings statt dem Kreisverkehr "Hochschule Mainz" die Haltestelle "Plaza".

Änderungen bei MVGmeinRad

Auch beim Fahrradvermietsystem MVGmeinRad müssen sich die Mainzer Studis auf Neuerungen einstellen: Im Basis-Tarif zahlen sie für die ersten 60 Minuten 50 Cent, für jede weitere halbe Stunde kommen noch einmal 50 Cent dazu. Für regelmäßige Nutzer:innen eignet sich das Komfort-Paket für Mainzer Studis: Das kostet nun jährlich 36 statt 39 Euro, die erste Stunde ist kostenlos und jede weitere halbe Stunde kostet 50 Cent. Darüber hinaus wurden die Fahrradmietsysteme von Mainz und Wiesbaden zusammengeführt. Das heißt, wer von nun an in der einen Landeshauptstadt ein Zweirad ausleiht, kann sie in der anderen wieder zurückgeben. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Fahrrad zwischenzuparken, z. B. beim Einkaufen. Insgesamt stehen den Nutzer:innen in der Region so über 1200 Räder an mehr als 200 Stationen zur Verfügung.

Auch hinsichtlich der Fahrradstationen hat sich etwas verändert. Die Fahrrad-Ausleihe ist zusätzlich zur Karte auch via der App der Mainzer Mobilität möglich. Dafür muss ein QR-Code am Fahrrad gescannt werden. Außerdem wurden erstmals fünf freie Stationen in der Stadt aufgestellt: in der Erzbergerstraße und am Krongarten in Gonsenheim, im Mühlweg in Bretzenheim, in der Ricarda-Huch-Straße in Hartenberg-Münchfeld sowie in der Friedrich-Ebert-Straße in Weisenau. Dort stehen die Fahrräder - ähnlich wie in Wiesbaden - an herkömmlichen Fahrradständern und können deshalb nur über die neue App gemietet werden. Von diesem Stationstyp sollen im kommenden Jahr 15 weitere hinzukommen, erklärte Geschäftsführer der MM Jochen Erlhof gegenüber der Allgemeinen Zeitung. Das wird wohl v. a. die Kund:innen freuen, die jüngst aufgrund von Abnutzungserscheinungen an den Andockstationen immer wieder Probleme beim Ausleihen und Zurückgeben der MVGmeinRäder hatten.

Die Systemumstellung bringt aber auch eine Einschränkung für die Nutzer:innen: Inzwischen kann man nur noch ein Fahrrad mieten, die Mehrfachausleihe ist aus technischen Gründen nicht mehr möglich.

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