WLAN in der Innenstadt

03.03.2017
Campus-News
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Auch der Mainzer Oberbürgermeister und die Stadtwerks-Vorstände waren bei der Präsentationen des neuen WLAN-Angebots anwesend. (c) Mainzer Stadtwerke AG

Ab sofort gibt es in der Mainzer Innenstadt kostenloses WLAN für alle. Wie es funktioniert und was hinter dem Projekt steckt, könnt ihr hier nachlesen.

Seit Mittwoch, den 1. März, ist an 40 verschiedenen Hotspots in der Mainzer Innenstadt der Zugang zu kostenlosem mobilen Internet freigeschaltet. So kann sich jeder an Stellen wie beispielsweise dem Hauptbahnhof, dem Schillerplatz oder dem Fischtorplatz in das WLAN-Netz einloggen und kostenfrei im Internet surfen.

Aufteilung in 30 Minuten-Sessions

So funktioniert das Ganze: Um sich bei “M-Hotspot“ zu registrieren, müssen Nutzer einmalig ihre Mobiltelefonnummer und E-Mail-Adresse angeben und ein persönliches Passwort festlegen. Daraufhin erhalten sie eine SMS, mit der sie ihre Registrierung bestätigen können. Anschließend kann das Internet, welches nach Angaben der Stadtwerke mit 300 Mbit pro Sekunde sogar ausreichend Bandbreite für das Anschauen von Videos zur Verfügung stellt, genutzt werden. Nach 30 Minuten jedoch endet eine Sitzung und die Verbindung muss mit der Eingabe des persönlichen Passworts für die nächsten 30 Minuten erneuert werden. Dies kann beliebig oft wiederholt werden.

Alles läuft nach (Rahmen-)Plan

Mit der Inbetriebnahme der 40 Hotspots in der Innenstadt sind die Mainzer Stadtwerke auf einem guten Weg ihren Rahmenplan aus dem vergangenen Jahr umzusetzen. Dieser sieht vor, bis zum Ende des ersten Quartals 2017 45 Hotspots in der Mainzer Innenstadt aufzubauen, um eine “großflächige Versorgung des Stadtgebiets zu ermöglichen“, sagt Detlev Höhne, der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke.

Hintergrund und Kosten des Projekts

Die Initiative für das Projekt sei vor allem vom Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling ausgegangen, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung von Stadt und Stadtwerken. Dieser sehe in der Digitalisierung „ein zentrales Handlungsfeld von Politik und Verwaltung im Sinne der Daseinsvorsorge“. Zudem sei benachteiligt, wer im 21. Jahrhundert keinen Zugang zum Internet habe.
Beim Glasfaserausbau kooperieren die Stadtwerke Mainz mit dem Wormser Energieversorger EWR, der dieses Geschäft in seinem Netzgebiet bereits erfolgreich betreibt. In das Projekt hat die Stadt Mainz rund 200.000 Euro investiert.